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Fasnet und Bräuche in Wilflingen:

 

Die Fasnetssaison beginnt für die Narrenzunft Wilflingen am Dreikönigstag mit der Jahreshauptversammlung. Im Vorfeld der eigentlichen Fasnet hat sich die Narrenzunft darauf geeinigt nicht mehr als zwei Narrentreffen zu besuchen, da der Höhepunkt der Fasnet im Ort stattfinden soll.

 

Schmotziger Durschtig:

 

Gegen 8:00 Uhr treffen sich die Narren im Narrenlokal, dann geht die „erste Runde“ der Narren durch den Ort, mit Zwischenstation in den Lokalen und auf dem Rathaus.

Der Umzug wird vom Narrensamenstreuer angeführt. Zum Höhepunkt des Schmotzigen gehört die Absetzung des Bürgermeisters durch die Narren im Kindergarten. Da Wilflingen keine Schule mehr hat, besuchen die Narren den Kindergarten und beschenken die Kinder mit Süßigkeiten. Am Nachmittag gruppieren sich die Narren und ziehen durch die Häuser und durch die Lokale und zeigen den Zivilpersonen ihre Missgeschicke auf: (Uf saga).

Abends sind die Maschkera bis in die Morgenstunden unterwegs. (siehe Maschkera)

 

Fasnetssamschtig:

 

Zunftball in der Festhalle Wilflingen, Beginn um 19:30 Uhr.

Hier wird ein buntes Programm geboten, unter Mitwirkung der örtlichen Vereine.

 

Fasnetssunntig:

 

Beim Kinderumzug am Fasnetssonntag um 13:30 Uhr vom Narrenlokal durch den Ort zur Festhalle, sind den Kindern keine Grenzen gesetzt. Der Umzug wird von der Musikkapelle angeführt, hier nehmen auch verschiedene Vereine und Gruppierungen teil. In der Festhalle wird mit dem Narrensamen die Fasnet gefeiert.

 

Fasnetsmetig:

 

Punkt 9:00 Uhr beginnt der große Narrensprung durch den Ort, mit Zwischenstationen in den Lokalen. Auch bei diesem Umzug wird der Umzug von der Musikkapelle angeführt. Es folgen Narrenrat, Schellnarren, Clons und Teufel. Wilflingen hat ca. 900 Einwohner und es sind immer ca. 300 Umzugsteilnehmer unterwegs.

Am Nachmittag ziehen die Narren durch Gasthäuser und Häuser. (Straßenfasnet)

Um 18:00 Uhr wird das Geschell abgelegt und abends sind dann wieder die Maschkera unterwegs.

 

Fasnetszeischtig:

 

Am Morgen treffen sich die Narren im Narrenlokal zur Straßenfasnet. Gegen 12:00 Uhr trifft sich dann auch die Strohbärmannschaft in einer Bauernscheuer um den Strohbär einzubinden. (Das Stroh für den Strohbär wird im Herbst auf dem Acker von Hand gemäht, und in einer Scheuer trocken gelagert.)

Das Binden des Strohbär dauert ca. 2 Stunden und wird von vielen Zuschauern verfolgt.

Um 14:00 Uhr findet dann der Umzug des Strohbären mit Narren durch den Ort statt.

Der Strohbär wird von 3 Treibern mit Peitschen durch den Ort getrieben. Nach dem Umzug, wenn das Stroh vom Körper des Trägers entfernt ist, geht die ganze Strohbärmannschaft zu einem zünftigen Vesper.

Um 18:00 Uhr treffen sich alle Narren im Narrenlokal um sich von dort aus auf die „letzte Runde“ durch den Ort zu begeben.

 

Aschermittwoch Fideli:

 

Am Aschermittwoch um 16:00 Uhr tritt der „Fideli“ in der Wilflinger Fasnet in Aktion. Um die Fasnet zu verbrennen ist in Wilflingen der „Fidelius“ zuständig.

Pfarrer, Ministranten (alles jüngere Narren) Musiker und Träger, tragen den Fideli (Puppe) auf einer Leiter durch den Ort. An verschiedenen Stationen werden dann in singender Form die Missgeschicke über die Fasnetstage vorgetragen. Immer wieder wird OH FIDELI OH FIDELI von der Trauergemeinde gemeinsam gesungen.

Mit gespieltem Narrenmarsch (in Trauerversion), Gehäul und Gejammer wird der Fideli verbrannt.

Somit ist die Wilflinger Fasnetssaison wieder für ein Jahr zu Ende.

 

Maschkera:

 

Schon Wochen vor der Fasnet und an der Fasnet sind abends in Wilflingen die „Maschkera“ unterwegs.

Maschkera ist das Verkleiden (der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt). Die Maschkera ziehen von Haus zu Haus um den Leuten aufzusagen. Als “Gegenleistung“ werden die Maschkera aufs Beste versorgt.

Wenn die Maschkera erkannt werden und deren Namen gefallen ist, lüften Sie ihre Maske. Dieses Spektakel geht bis nach Mitternacht, eher sich die Maschkera dann im Bürgerhaus bei Tanz oder an der Bar treffen. So wird bis in die Morgenstunden das fasnächtliche Brauchtum gefeiert.