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Die vierte, aber sehr wichtige Einzelfigur der Wilflinger Fasnet ist der Strohbär, diese Einzelfigur ist in seiner Art die Einzige im süddeutschen Raum.

Hier wird ein Mann ganz in Stroh eingebunden, das sorgfältig von Hand geschnitten wurde.

Es wird nach alter Manier senkrecht auf den Leib des Trägers gebunden, was diesen sehr schwerfällig und unbeholfen macht.

Über den Kopf des Strohbären wird ein Weidekorb ohne Boden gestülpt, damit die oberen Halme, die über den Kopf hinausragen zusammengehalten werden.

An langen Leitseilen, wird er am Fasnetsdienstag, von drei peitschenknallenden Treibern, durch den Ort getrieben. Der Strohbär stellt die klassische Verkörperung des Winters dar. Das Stroh wird nach dem Umzug bis zum Fackelsonntag aufbewahrt, um es dann am Abend im brauchtümlichen Fackelfeuer zu verbrennen.